Neue Finanzordnung 2021 Teil 1: Von der Kriegssteuer zur direkten Bundessteuer

 

 

Die Direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer sind die wichtigsten Einnahmequellen des Bundes, sie machen zusammen fast zwei Drittel der gesamten Einnahmen aus. Aber wie sind diese Steuern überhaupt entstanden?

 

 

Die Direkte Bundessteuer hiess ursprünglich Kriegssteuer und war auf 5 Jahre befristet

Vor dem Ersten Weltkrieg erzielte der Bund seine Einnahmen fast ausschliesslich durch Zölle. Im Jahre 1915 brachen die Zolleinnahmen jedoch um rund die Hälfte ein und gleichzeitig fielen ausserordentliche Kosten durch die Mobilisation an, so dass sich der Bund gezwungen sah, zum ersten Mal eine direkte Steuer zu erheben. Er machte damit eine Ausnahme vom föderalistischen Steuerprinzip von 1848, das direkte Steuern aus Einkommen und Vermögen den Kantonen vor-enthielt und dem Bund nur indirekte Steuern zuerkannte.

Die erste direkte Steuer war die Kriegssteuer, die im April 1915 durch die Bundesversammlung beschlossen wurde und zwei Monate später auch an der Urne eine Mehrheit fand. Besteuert wurde das Erwerbseinkommen, nicht aber das Einkommen aus Vermögen oder das Vermögen selbst. Im September 1916 führte der Bundesrat darüber hinaus eine Steuer auf Kriegsgewinnen von Unternehmen ein. Die Kriegsgewinnsteuer wurde bis 1920 beibehalten. Die Kriegssteuer wurde immer wieder verlängert.

 

Erst 1958 wurde die Kompetenz des Bundes, direkte Steuern zu erheben, in der Bundesverfassung verankert. Im Jahr 1982 wurde die Steuer in „direkte Bundessteuer“ unbenannt.

 

Eines ist bis heute geblieben: Noch immer ist die Geltungsdauer der direkten Bundessteuer beschränkt und wird jeweils periodisch verlängert, - letztmals im Jahr 2004 bis Ende des Jahres 2020.

 

Lesen Sie im zweiten Teil wie die Mehrwertsteuer entstanden ist.

 

 

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